{"id":82,"date":"2016-01-15T19:53:03","date_gmt":"2016-01-15T17:53:03","guid":{"rendered":"http:\/\/whatthecook.com\/?p=82"},"modified":"2021-12-25T17:56:43","modified_gmt":"2021-12-25T15:56:43","slug":"weihnachtsgans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/whatthecook.com\/?p=82","title":{"rendered":"Weihnachtsgans"},"content":{"rendered":"<p>Unsere traditionelle Familienweihnachtsgans:<\/p>\n<h3>Zum Vorbereiten:<br \/>\nSauce<\/h3>\n<ul>\n<li>G\u00e4nseklein, ordentliche Portion (1, besser 2 kg)<\/li>\n<li>Zwei gr\u00f6\u00dfere\u00a0M\u00f6hren<\/li>\n<li>200 g Sellerie<\/li>\n<li>Lorbeerblatt<\/li>\n<li>1 TL Pfefferk\u00f6rner<\/li>\n<li>1 TL Wachholderbeeren, angedr\u00fcckt<\/li>\n<li>1EL Tomatenmark<\/li>\n<\/ul>\n<p>G\u00e4nseklein von der Haut befreien und das Fett entfernen (Flomen). Flomen und zerkleinerte Haut auf kleine Flamme stellen, lange vor sich hin brutzeln lassen. Erst schmilzt das Fett, dann r\u00f6stet dieses die Haut. Zwei Varianten sind m\u00f6glich: Entweder die Haut im Schmalz fertig backen. Das wird dann delikat und knusprig, aber der Schmalz wird m\u00f6glicherweise zu lange zu hei\u00df und wird dann bitter oder schmeckt leicht angebrannt. Wenn das so ist, hat man aber perfekte Grieben. Die andere M\u00f6glichkeit ist, nachdem Schmelzen des Fettes das Meiste davon abzunehmen und die Grieben fertig zu braten. Dann werden wiederum diese aber leichter zu stark anger\u00f6stet. Da durch die Gans eh viel Schmalz entsteht, mache ich immer Variante 1.<\/p>\n<p>G\u00e4nseklein in handliche St\u00fccke zerkleinern und mit dem Gem\u00fcse und den anderen Zutaten bei 150 Grad im Ofen r\u00f6sten, bis sie sch\u00f6n braun sind. Alternativ im gro\u00dfen Br\u00e4ter r\u00f6sten. Gegen Ende das Tomatenmark hinzugeben und einr\u00fchren, damit dieses nicht verbrennt. Danach den Inhalt des Br\u00e4ters in einen Topf geben. Die Bratreste aus dem Br\u00e4ter (diesen auf die Flamme stellen) mit Rotwein abl\u00f6schen und so abl\u00f6sen und ebenfalls hinzu geben. Knochen mit reichlich Wasser aufgie\u00dfen (damit die Geschmacksstoffe dem osmotischen Druck nachgeben k\u00f6nnen), aufkochen und mindestens eine Stunde sieden bzw. leicht k\u00f6cheln lassen. Besser mehrere Stunden.<\/p>\n<p>Abseihen, gut einreduzieren.<\/p>\n<h3>Rotkohl<\/h3>\n<ul>\n<li>Kleiner Rotkohl<\/li>\n<li>Speck, durchwachsen und ger\u00e4uchert (Wammerl), 400 g<\/li>\n<li>Zwiebel<\/li>\n<li>Lorbeer<\/li>\n<li>Wacholder<\/li>\n<li>Piment<\/li>\n<li>Nelke<\/li>\n<li>Rotwein<\/li>\n<li>Rotweinessig<\/li>\n<li>Zucker<\/li>\n<\/ul>\n<h3>B\u00f6hmische Semmelkn\u00f6del<\/h3>\n<p>Ich habe die Kn\u00f6del bisher nach\u00a0<a href=\"http:\/\/www.tschechische-kueche.de\/semmelknoedel\/\">diesem Rezept<\/a>\u00a0gemacht. Die gek\u00fchlten von Henglein etc. sind aber teilweise so gut, dass man sie bei Zeitnot auch gerne fertig kaufen kann. Und das sage ich sonst echt ungern&#8230;<\/p>\n<h2>\u00a0Am Tag des G\u00e4nseessens:<\/h2>\n<ul>\n<li>Gans, ca. 5,5 kg<\/li>\n<li>4 \u00c4pfel, Boskoop<\/li>\n<li>2 Zwiebeln<\/li>\n<li>Eine Packung Maronen<\/li>\n<li>Beifu\u00df<\/li>\n<li>Creme Fraiche<\/li>\n<li>Johannisbeergelee<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Gans wird gewaschen und trocken getupft. Flomen wegtrimmen und \u00fcberfl\u00fcssige Hautpartien (Hals) entfernen. Flomen und Haut kann man super ausbraten. Innen wird sie ordentlich mit Beifu\u00df eingerieben sowie mit Salz und Pfeffer. Die F\u00fcllung besteht aus \u00c4pfeln, Maronen und Zwiebelringen. Einfach \u00c4pfel und Zwiebeln schneiden und zusammen mit den Maronen in die Gans geben. Metallspie\u00dfe quer durch die Seitenlappen des Bauchraumes stecken und mit K\u00fcchengarn vern\u00e4hen. Fl\u00fcgel ran, Keulen hochbinden.<\/p>\n<p><strong>Achtung: Zeiten und Temperatur sind f\u00fcr einen Gasbackofen. Bei Elektro\u00f6fen sollte Umluft richtig sein.<\/strong><\/p>\n<p>Die Gans kommt f\u00fcr 2 Stunden bei 120 Grad in den Ofen, damit das Fett anf\u00e4ngt, auszubraten, dabei liegt sie auf der Brust. Zu der Gans k\u00f6nnen die Innereien. Eine kleine Leckerei. Damit die Gans knusprig wird, sollte sie ab einer Garzeit von einer Stunde alle 30 Minuten mit ausgetretenem Saft bzw. Schmalz \u00fcbergossen werden. Dazu wird sie auf den R\u00fccken gelegt. Nach zwei Stunden wird die Temperatur auf 150 Grad erh\u00f6ht und ca. ein halber Liter Waser angegossen. Nochmal zwei Stunden braten und die Innentemperatur messen. Diese darf ruhig 85 Grad betragen. Ist die Gans dann noch zu blass, Temperatur erh\u00f6hen und br\u00e4unen.<\/p>\n<p>Ist die Gans fertig, diese in einem Br\u00e4ter o.\u00e4. im Ofen bei 80 Grad warm halten. Die R\u00f6ststoffe vom Blech mit Fond oder Rotwein abl\u00f6schen und dieses zusammen mit dem Saucenansatz einkochen. Wenn die Sauce dick genug und geschmacklich intensiv genug ist, eventuell mit Johannisbeergelee und einem Becher Creme Fraiche abrunden Die Gans zerlegen und &#8222;Guten Appetit&#8220;!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere traditionelle Familienweihnachtsgans: Zum Vorbereiten: Sauce G\u00e4nseklein, ordentliche Portion (1, besser 2 kg) Zwei gr\u00f6\u00dfere\u00a0M\u00f6hren 200 g Sellerie Lorbeerblatt 1 TL Pfefferk\u00f6rner 1 TL Wachholderbeeren, angedr\u00fcckt 1EL Tomatenmark G\u00e4nseklein von der Haut befreien und das Fett entfernen (Flomen). Flomen und zerkleinerte Haut auf kleine Flamme stellen, lange vor sich hin brutzeln lassen. 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